Gemälde 1838–1843
Die Studienzeit
Schneegestöber, Öl auf Leinwand, 1839, in Privatbesitz
Bild verschollen – keine Abbildung vorhanden
Bei diesem verschollenen Gemälde könnte es sich auch um das oben beschriebene Gemälde handeln.
Winterlandschaft, 1839 beszeichnet mit Fr. De Leuw
Quelle: Zentralblatt der deutschen Kunstvereine – 1.1839 Nr. 1009, an Herrn Hofbaurath Stieler zu Berlin
Anscheinend handelt es sich um einen Verkauf (oder eine Auktion), der in dem Zentralblatt des deutschen Kunstvereins bekannt gemacht wurde.
Verschneite holländische Landschaft, Öl auf Holz, 22 x 31 cm, 1840, in Privatbesitz
Verschneite Häuser am See, Öl auf Leinwand, 25 × 35,3 cm, 1840, signiert unten rechts mit: 18 F.d.Leuw 40, in Privatbesitz
Vereiste Sumpflandschaft, Öl auf Karton, 24 × 53 cm, 1840, in Privatbesitz
Früher mit Zusatz „in der Hildener Heide“, dieser Zusatztitel ist aber falsch, da es sich um eine Teil-Kopie eines Bildes von Andreas Achenbach von 1838 handelt (siehe unten). Auch der folgende „Felsen“ ist eine Teilkopie aus dem gleichen Bild von Andreas Achenbach. Vermutlich hat Friedrich August de Leuw im Rahmen seines Studiums beide Teil-Kopien als Übung angefertigt.
Dieses Bild von Andreas Achenbach befindet sich im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund.
Felsen, Öl auf Leinwand, unvollendet und stark beschädigt, 41 × 60 cm, unsigniert und undatiert, ca. 1840, in Privatbesitz
Dieses unvollendete Bild wurde in einer Zeichenmappe mit über hundert Zeichnungen von Friedrich August de Leuw in Manderscheid gefunden, und auch bei diesem Bild handelt es sich um eine Teil-Kopie des gleichen Gemäldes von Andreas Achenbach von 1838 wie die oben schon gezeigte „Sumpflandschaft“ (siehe auch Foto unten).
Dieses Bild von Andreas Achenbach befindet sich im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
Das Pferd von Friedrich Hermann de Leuw, Öl auf Leinwand (doubliert auf Hartfaser), 36,7 × 50 cm, 1840?, Stadtarchiv Solingen
Pferdestudie 1, Öl auf Leinwand, auf Karton gezogen, 48,5 × 22,5 cm, 18??, Quelle: Van Ham Kunstauktion/Sasa Fuis Photographie, in Privatbesitz
Pferdestudie 2, Öl auf Leinwand, auf Karton gezogen, 20 × 32 cm, 18??, Quelle: Van Ham Kunstauktion/Sasa Fuis Photographie, in Privatbesitz
Hasenmühle, Öl auf Karton, 32 × 39 cm, 11.9.1841, Stadtarchiv Solingen (WV1988 Nr.24)
Nächtliche Szene mit Planwagen, Öl auf Leinwand, 14,5 × 22,5 cm, 1841, Kunstmuseum Solingen (WV1988 Nr.36)
Landschaftsstudie mit Kühen, Öl auf Malkarton, 22 × 30 cm, signiert unten links mit: F.d.L., ca. 1840, in Privatbesitz
Ikthal (Waldstudie), Öl auf Malkarton, 28 × 38 cm, signiert und datiert unten rechts, April 1841, in Privatbesitz
Windmühle an einem winterlich zugefrorenem Kanal, Öl auf Leinwand / Doubliert, 47 × 55 cm, 1841, Quelle: Dokumentationszentrum Düsseldorfer Malerschule – Gemäldegalerie der Stiftung Museum Kunstpalast, Besitz unbekannt
Holländische Landschaft mit Windmühle im Winter, Öl auf Malkarton (evtl. mit Leinwand überzogen), signiert unten links mit F. de Leuw, 26,5 × 40,5 cm, ca. 1841, in Privatbesitz
Landschaft bei Delft, 39,5 × 52,5 cm, 1841, Quelle: Dokumentationszentrum Düsseldorfer Malerschule – Gemäldegalerie der Stiftung Museum Kunstpalast, in Privatbesitz
Vermutlich ist dieses Bild 1850 (erstmals?) verkauft oder versteigert worden
Quelle: Deutsches Kunstblatt <Stuttgart>: Zeitschrift für bildende Kunst, Baukunst und Kunsthandwerk Nr. 9-12 (März 1850) – von der Jägermeisterin v. Reden: Landschaft bei Delft von F. de Leuw in Düsseldorf
Winter am Wasser, bez. unten links: F.de Leuw 1841, Öl auf Leinwand, 26 × 31 cm, 1841, Quelle: Stiftung Sammlung Volmer, Foto einer Farbkopie, Besitz unbekannt
Mühle in Winterlandschaft, bez. unten links: F. de Leuw 1841, Öl auf Leinwand, 24 × 28 cm, 1841, Quelle: Stiftung Sammlung Volmer, Foto einer Farbkopie, Besitz unbekannt
Winter an einem holländischen Hafen, Öl auf Leinwand, 66 × 110 cm, 1842, Stiftung Sammlung Volmer („zu diesem Gemälde hatte Leuw 1841 einen kleineren Vorentwurf geschaffen”, Quelle: Stiftung Sammlung Volmer)
Frau auf einer Brücke, Öl auf Leinwand, 27,5 x 37 cm, 1842, signiert und datiert unten links mit F. de Leuw 1842, in Privatbesitz
Winterbildchen , Öl auf Holz, 31 × 27,5 cm, ca 1842, in Privatbesitz
Bei diesem Bild könnte es sich um das unten beschrieben Bild handeln. Beschreibung des Motivs und Masse stimmen überein. Die Signatur konnte bisher nicht eindeutig gefunden werden. Dazu muss das Bild erst gereinigt werden.
Auf der Rückseite befinden sich einige alte Auktionshinweise. Ein Hinweis ist sogar auf 1863 datiert.
Bild verschollen – keine Abbildung vorhanden
Eine Fischerhütte, (in der Ferne zwei Windmühlen), Öl auf Holz, 31 × 27 cm, 1842, signiert und datiert unten Links mit F. de Leuw 1842
Quelle: 1926 Fideikommiss-Galerie des Gesamthauses Braunschweig und Lüneburg – Kunstsalon Cassirer – Hugo Helbing – Alte und neue Meister: Versteigerung 27./28. April – Berlin, 1926. Frühere Katalognummer 116.
Landschaftsstudie Altdorf, Öl auf Karton, 18 x 29 cm, 1842, Signiert unten Rechts mit F. de Leuw, bezeichnet und datiert unten links mit; Altdorf 6. September 1842, in Privatbesitz
Es gibt im Werkverzeichnis von 1988 mit der Nr. 45 ein Bild beschrieben, das in Öl auf Holz gemalt ist, auch vom 6. September 1842 mit dem Titel Waldlichtung bei Altdorf. Es ist bezeichnet mit `Friedrich. de Leuw Altdorf 6. Sept. 1842`.
Es könnte sich hierbei um die oben gezeigte Ölstudie handeln. Allerdings ist im Werkverzeichnis von 1988 das Bild mit den Maßen 29,5 x 36,5 cm angegeben, also etwas größer als die Studie oben. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um eine zweite Ölstudie vom gleichen Tag von der zur Zeit der Besitzer nicht bekannt ist.
Dünnenbruch bei Gräfrath, Öl auf Leinwand, 39,5 × 31 cm, 10.2.1842, Kunstmuseum Solingen (WV1988 Nr. 39)
Landschaft im März, Öl auf Karton, 29,5 x40 cm, 17.03.1842, in Privatbesitz (WV1988 Nr. 42)
Kutsche im winterlichen Hochgebirge, Öl auf Leinwand, 35,5 × 52 cm, 27.03.1842, Quelle Katalog von 1988 Herausgeber SSS, Besitz unbekannt (WV1988 Nr. 40)
Munterley bei Gerolstein, Öl auf Leinwand, 29 × 53 cm, 05.10.1842, Quelle Katalog von 1988 Herausgeber Stadt-Sparkasse Solingen, Besitz unbekannt (WV1988 Nr. 50)
Landschaft mit Holzsammlerin, Öl auf Leinwand, 62 × 86 cm, 1842, Quelle Katalog von 1988 Herausgeber Stadt-Sparkasse Solingen, Besitz unbekannt (WV1988 Nr. 55)
Die Eis-Szene, Öl auf Leinwand, 106 cm × 90 cm, signiert und datiert mit F. de leuw 1842 unten links, Besitz unbekannt – wahrscheinlich ist das Bild in England – siehe dazu auch Bericht in Rubrik „Aktuell“ vom 8. Juni 2021
Hirschjagd Gräfrather Heide, Öl auf Leinwand (doubliert), 93 × 124 cm, 23.03.1843, signiert und datiert unten links mit: Fried. de Leuw Gräfrath d 23. März 1843, Sammlung Heinz W. Müller – Solingen
Haus Nesselrode im Winter, bez.: Fried. de Leuw 1843, Öl auf Leinwand, 32 × 42 cm, 1843, in Privatbesitz (WV1988 Nr. 75)
Luegsteinwand bei Mühlbach, Öl auf Malkarton, 26 × 34 cm, signiert unten rechts mit: Friedrich de Leuw – 18. August 1843, in Privatbesitz
Diese Studie der Luegsteinwand wurde auf der Alpenreise 1843 an dem Tag gemalt, als Friedrich August de Leuw sich nachweislich im Gasthof „Weber an der Wand“ eingetragen hatte. Für das Bild hat der Künstler den Standort in der Nähe der Sensenschmiede unterhalb der so genannten Gfallermühle gewählt. Von diesem Standort zum Gasthof „Weber an der Wand“ ist es etwa eine halbe Stunde Fußmarsch.
Am 18. August 1843 trug sich Friedrich August de Leuw in das Gästebuch des berühmten Gasthauses „Weber an der Wand“ ein mit dem Vermerk „Friedrich de Leuw. Maler aus Gräfrath (Düsseldorf) den 18ten August. 1843“.
Eine weitere Besonderheit ist, dass der 16jährige Oswald Achenbach ebenfalls zwei Wochen vor F. A. de Leuw im selben Gasthaus war.
Felsstudie, Öl auf Leinwand, 22,5 × 25,5 cm, unsigniert und undatiert (zugeschr.), ca. 1843, In Privatbesitz.
Winterliche Berglandfschaft mit Kalkofen, Öl auf Leinwand, 37,5 × 54 cm, 1843, bezeichnet: Friedr. de Leuw 1843 (WV1988 Nr.244)
Keine Abbildung vorhanden – Quelle Heinz-Uwe Priefert – Die Heimat, Heft 5 1989